Biografie

Heinrich Heine wurde ca. um 1800 mit dem Namen Harry Heine in Düsseldorf als erstes von vier Kindern eines jüdischen Tuchhändlers in Düsseldorf geboren. Nach seiner schulischen Laufbahn an einer jüdischen Privatschule, später auch an einer städtischen Schule, ging er im Jahre 1814 zu Gunsten einer kaufmännischen Ausbildung vom Gymnasium ab.

In diesen Jahren, zu Zeiten Napoleons beanspruchte er in seiner von Frankreich eroberten Heimat die französische Staatsbürgerschaft.

Nach drei kaufmännisch wenig erfolgreichen Jahren bei seinem Onkel Salomon in Hamburg, widmete sich Heine dem Jurastudium in Bonn bzw. Göttingen

Geprägt von antisemitischen Reaktionen auf sein Dasein und schriftstellerisches Schaffen, ließ er sich protestantisch taufen und wurde zum heute geläufigen “Christian Johann Heinrich Heine“. Dennoch wurde er weder künstlerisch, noch beruflich auch trotz Promotion im Deutschen Bund akzeptiert, weshalb er spätestens mit der bundesweiten Zensur seiner Werke im Jahre 1835 endgültig nach Paris auswanderte. Dort arbeitete er als Korrespondent für die Augsburger Allgemeine und erstellte nebst Lyrik und Prosa viele politisch motivierte Schriften linker Gesinnung. Im Jahre 1848 brach er unter einer Lähmung zusammen, die in die nächsten acht Jahre bis zu seinem Tod an das Bett fesseln sollte.